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In der Ausgabe vom 17. Juni lesen Sie unter anderem:

Willisau/Eschenbach: Die Feldmusik wird in Willisau Kantonalmeister der Harmonie (2. Klasse)

Und wieder feiert man in Eschenbach


Zweimal waren die Fussballer an der Reihe, nun die Feldmusik: Eschenbach hat zum Sommerauftakt definitiv allen Grund zum Feiern.

Die Eschenbacherinnen Maja Rebsamen, Helen Bucher und Marie-Theres Fleischli im verdienten Freudentaumel.

Der neue Kantonalmeister kommt aus Eschenbach. In der Kategorie «Harmonie 2. Klasse» liess die Feldmusik Eschenbach sämtliche 11 Konkurrenz-Musiken deutlich hinter sich. Ein Erfolg, der von langer Hand geplant war. Denn als vor drei Jahren Martin Bättig als Dirigent die Stabführung der Feldmusik übernahm, bildete dieser Wechsel an der musikalischen Spitze den Startschuss der Vorbereitung auf den grossen Auftritt in Willisau. Und die Rechnung ist für den von Beat Meyer präsidierten Verein aufgegangen. Keine andere Musikgesellschaft derselben Klasse kam beim Selbstwahl- oder beim Aufgabenstück auch nur annähernd an die von der Feldmusik Eschenbach erreichte Punktzahl heran. Mit ihrem Marschvortrag (bei strömendem Regen) konnten die von der Feier etwas müden Eschenbacher am Sonntag dann nicht mehr so überzeugen wie noch am Vortag. Immerhin aber reichte es für einen Mittelfeldplatz. Ganz dem Festmotto «con fuoco» (mit Feuer) folgend, legten sich sämtliche Dirigentinnen und Dirigenten sowie deren Musikcorps ins Zeug.
Von Freitag bis Sonntag spielten in Willisau insgesamt 101 Musikvereine – darunter deren zehn aus dem Seetal – um möglichst hohe Bewertungen. Trotz des phasenweise misslichen Wetters liessen sich die Musikantinnen und Musikanten ihr Fest nicht vermiesen. Auch Regierungsrat Max Pfister fand lobende Worte. «Einsatz, Fleiss, Ausdauer und Begeisterung. Das haben die Teilnehmenden des Musikfestes eindrücklich vorgeführt. Das Motto ‹con fuoco› herrschte sowohl auf, wie auch hinter der Bühne.» Zufrieden zeigte sich nach Abschluss des dreitägigen Events auch die OK-Präsidentin. Willis-au habe ein grossartiges Fest erlebt und trotz rund 40 000 Besuchern sei es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen gekommen, so Brigitte Troxler-Unternährer. Es war in der Tat ein Fest für die Freunde des guten Tons.

 Peter Gerber Plech

 


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